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KS-Bauteile zur Systemergänzung
sind vorgefertigte Bauteile zur Öffnungsüberdeckung. Es wird unterschieden
zwischen KS-Flachstürzen (h < 12,5 cm), deren
Druckzone (Übermauerung) auf der Baustelle hergestellt wird – Bemessung nach
der Flachsturzrichtlinie –, und KS-Fertigteilstürzen (h >
24,8 cm) – Bemessung nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung.
Zur Überdeckung von Wandöffnungen in tragenden und nicht tragenden Innenwänden,
in Hintermauerschalen von zweischaligem Mauerwerk werden vorgefertigte KS-Flachstürze
in Sturzbreiten von 100 bis 240 mm und Nennlängen von 1000 bis
3000 mm angeboten. Es handelt sich um Stürze aus bewehrten und
ausbetonierten KS-Formsteinen, die nach der „Richtlinie für die Bemessung und
Ausführung von Flachstürzen“ (Flachsturzrichtlinie, druckfehlerbereinigte
Fassung 1979) bemessen werden. Die zulässigen Streckenlasten ergeben sich
hiernach aus Sturzbreite, Auflagerlänge, Art und Höhe der Übermauerung und
eingelegter Bewehrung (siehe Typenstatiken der Sturzhersteller). Bei
Überdeckung der Stürze mit Mauerwerk sind die Stoßfugen zu vermörteln, damit
sich ein Druckgewölbe ausbilden kann.
KS-Flachstürze sind nur bei vorwiegend ruhender Belastung zu verwenden. Eine
direkte Belastung durch Einzellasten (z.B. Stiele unter Dachpfetten) ist nicht
zulässig.
Während der Montage sind Flachstürze mit einer lichten Öffnungsweite über
1,25 m einmal, über
2,50 m zweimal zu unterstützen.

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